Philosophische Lebenskunst

Die Philosophie hat im Laufe ihrer Geschichte viele Schulen und Denkrichtungen hervorgebracht, die alles andere als einheitliche Überzeugungen und Schwerpunkte vertreten – sondern Möglichkeiten und Perspektiven aufzeigen, wie wir selbst zu einer Überzeugung kommen können. Die philosophische Lebenskunst stellt die Frage nach dem „guten Leben“ und gehört damit in den Bereich der Ethik. Ihr geht es darum, eigene Handlungsleitlinien, Werte und mögliche Moralvorstellungen zu formulieren, ohne sie gleichzeitig festzuschreiben. „Was sollen wir tun?“ – mit dieser schlichten Frage hat der Philosoph Immanuel Kant eines der zentralen Anliegen der Philosophie beschrieben. Nicht allein das „Denken“, sondern das Denken als Grundlage des Handelns steht im Mittelpunkt einer philosophischen Praxis. Dazu gehören zwei zentrale Fähigkeiten: Das Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten und das Differenzieren von Begriffen – immer im Kontext von zeitlichem Wandel und neuen Erkenntnissen. Sich in diesem Spannungsfeld bewegen und aufhalten zu können, ist das, was philosophische Lebenskunst ausmacht.

Themen zur Idee einer modernen Lebenskunst:

  • Die Kunst der Gelassenheit. Die Wiederentdeckung einer alten Tugend.
  • Ein Freund, ein guter Freund… : Von der Philosophie der Freundschaft.
  • Alles in bester Ordnung? Vom Umgang mit Chaos, Komplexität und Nichtwissen.
  • Meine Freiheit, Deine Freiheit. Über das Gleichgewicht von Freiheit und Verantwortung.

Mein aktueller Fokus:

Wie findet eine Generation ihre eigene Stimme? Wie gelingt es uns, mit Wandel und Veränderung zu leben und dabei den konkreten Alltag nicht aus den Augen zu verlieren, wie also balancieren wir auf dem, was wir unser Leben nennen – und, was können wir dabei hin und wieder von unseren Kindern lernen? All diese Fragen sind vielleicht kein wirklicher Fokus, geben mir aber momentan einiges zu tun.