Wobei hilft uns die Philosophie?

Die Philosophie bedeutet ihrem Ursprung nach die “Liebe zur Weisheit”, sie ist kein Bildungskanon oder Theoriegebäude, sondern eine Art und Weise, Gegebenes zu hinterfragen, zu überprüfen und sich in diesem Denken selbst zum Thema zu machen. In einer Welt, in der Komplexität, Agilität und gleichzeitig die Notwendigkeit von Orientierung und Struktur zu zentralen Herausforderungen geworden sind, liefert das philosophische Denken existenzielle Hilfestellungen in Fragen der eigenen Lebensführung, aber auch in gesellschaftlichen Kontexten wie Politik und Wirtschaft. Zu Philosophieren bedeutet, das Wagnis einzugehen, wirklich selbst zu denken, und sich darüber bewusst zu werden, wie wir das tun – eine kostbare Fähigkeit, von der schon der griechische Philosoph Aristoteles sagte, dass sie uns zur inneren Meisterschaft befähigt – einer Exzellenz, die sich im Denken selbst die Kriterien schafft, um das eigene Potenzial zu entfalten und auf konkrete Herausforderungen die wesentlichen Antworten zu finden.

Vortrags- und Seminarthemen

Die Kunst der Gelassenheit. Wie wir lernen, das Lassen zu tun.

Von der Kostbarkeit der Freundschaft. Oder wie Menschen zu Freunden werden.

Alles in bester Ordnung? Wie es gelingt, innerlich aufzuräumen.

Das Ziel ist im Weg. Wie uns zuviel Zielstrebigkeit den Blick auf den Weg verstellt.

Zu weiteren Themen, die ich gern mit Ihnen gemeinsam entwickle, schauen Sie unter dem Punkt “Publikationen”.

Mein aktueller Fokus:

Die Veränderungen, die wir im Moment erleben, die Verunsicherungen und Sorgen, die damit einhergehen und gleichzeitig die Besinnung auf das, was wirklich wichtig und wesentlich ist, verschiebt gerade jeden anderen Fokus und zwingt, ins Offene zu denken, sich überraschen zu lassen und auszuhalten, was nicht planbar und doch anzunehmen ist. Darin ist das philosophische Denken eine große Hilfe und eine gute Begleiterin – ich versuche mich mit und in ihr einzurichten und Fragen nach Solidarität, Verantwortung und Freiheit in einem ganz neuen Licht zu sehen, im Sinne von Hans Jonas, der unter Verantwortung die als Pflicht anerkannte Sorge um den anderen verstanden hat.